Behandlungsverlauf
Voruntersuchung
Falls Sie Kontaktlinsenträger sind, müssen Sie einplanen, sowohl vor der Voruntersuchung
als auch vor der Operation zwei Wochen (bei weichen Kontaktlinsen) bzw. drei Wochen (bei harten Kontaktlinsen)
konsequent auf das Tragen zu verzichten.
Am Tag der Voruntersuchung sollten Sie kein Augen-Makeup aufgetragen und in Begleitung erscheinen, da Sie
durch die Pupillenweitstellung nach der Voruntersuchung kein Auto mehr fahren dürfen und für einige
Stunden Störungen beim räumlichen Sehen haben können.
Untersuchungen, wie u.a. die Erfassung der Hornhautoberfläche, Dickenprofil der Hornhaut und der
Hornhautrückfläche mittels OrbscanTM (Hornhauttopographie) sind unerlässlich.
Winzige Unterschiede in der Brechkraft des Auges, die nur in einem Sektor des optischen Systems Auge auftreten,
können mit diesem speziellen Gerät (Aberrrometer) vermessen werden. Das Aberrometer misst auf der
Wellenfront-Technologie aufbauend die tatsächlichen Abweichungen im optischen System. So kann
anschließend eine maßgeschneiderte, indivduell auf Ihr Auge abgestimmte Behandlung erfolgen.
Natürlich sind auch die ganz normalen anatomischen Untersuchungen des Auges, wie z.B. Augeninnendruckmessung
ein absolutes Muss.
Ebenso wichtig ist die Untersuchung des Dämmerungssehens, um zu verhindern, dass durch den LASIK-Eingriff
eine verstärkte Blendempfindlichkeit entsteht. Hierzu wird u.a. der Pupillendurchmesser im Dunkeln gemessen.
Außerdem sollte bei dem Patienten vor einem möglichen Lasereingriff auch eine ausführliche
Netzhautuntersuchung in Pupillenweitstellung durchgeführt werden, um gerade bei stark kurzsichtigen Patienten
Vorstadien einer Netzhautablösung oder Lochbildungen der Netzhaut zu erkennen und diese vor einem LASIK-Eingriff
behandeln zu können.
Da durch einen Lasereingriff die Brechkraft verändert wird, ist es wichtig, die ursprünglichen Daten zu
kennen, falls in Ihrem späteren Leben einmal eine graue Star Operation erforderlich ist. Aus diesem Grunde
erhalten Sie zu Ihrer Sicherheit nach der Voruntersuchung die ermittelten, entsprechenden Untersuchungsdaten.
Wir haben die Möglichkeit mit den gewonnenen Daten eine Computersimulation Ihrer Laserbehandlung durchzuführen.
Wenn anhand dieser Simulation ein Ausschlußkriterium aufgezeigt würde, sollte von einem operativen Eingriff
mittels LASIK abgesehen werden.
LASIK-Operation
Der Lasik-Eingriff wird wie folgt durchgeführt:
Vor der Operation erhalten Sie auf Wunsch eine Beruhigungstablette. Das zu operierende Auge wird mit Tropfen
betäubt, so dass während der Operation keine Schmerzen entstehen.
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Hornhautpräparation: Nach dieser Betäubung des Auges wird ein dünnes Scheibchen der obersten Hornhautschicht mit einem speziellen Präzsionshobel geschnitten. |
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Freilegen des Hornhautinneren: Die obere Hornhautschicht wird wie ein Buchdeckel geöffnet und über ein Scharnier aufgeklappt. |
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Der Laser wird eingesetzt: Der Laser verdampft nun computergesteuert je nach Grad der Fehlsichtigkeit einige Hundertstel Millimeter Gewebe aus dem Inneren der Hornhaut. |
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Wundverschluß: Anschließend wird das dünne Hornhautscheibchen wieder zurückgelegt, zentriert und liegt wie eine Art körpereigenes Pflaster über der Wunde. Ein Vernähen der glatten Schnittflächen ist nicht erforderlich, da der dünne Hornhautdeckel spontan haftet. |
| Eine halbe Stunde nach dem Lasereingriff erfolgt eine erste Kontrolle und wir machen bereits den ersten Sehtest.
Nachuntersuchungen Die erste Nachuntersuchung erfolgt am Tag nach dem LASIK-Eingriff. Weitere Untersuchungen werden in der Regel nach 7-10 Tagen, 4-6 Wochen und bei Bedarf nach 3 Monaten durchgeführt. |
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