Fragen und Antworten (FAQ)
Welche Voraussetzungen sollten für eine LASIK-Behandlung erfüllt sein?
Für wen kommt die LASIK-Methode nicht in Frage?
Was bedeutet LASIK?
Welche Fehlsichtigkeiten können korrigiert werden?
Was heisst eigentlich Dioptrien?
Brauche ich nach der Lasik nie wieder eine Brille oder Kontaktlinsen tragen?
Ist die Lasik-Methode wissenschaftlich anerkannt?
Gibt es den "idealen LASIK-Patienten"?
Wie wichtig ist der Einsatz modernster Technologien bei einem Eingriff?
Ist im Rahmen der Voruntersuchung bereits eine Computersimulation der Behandlung möglich?
Welche diagnostischen Maßnahmen sind im Vorfeld notwendig?
Welchen Einfuß hat die Hornhautdicke auf den LASIK-Eingriff?
Was ist vor der Voruntersuchung zu beachten?
Gibt es inzwischen Langzeitstudien zu LASIK?
Welche Risiken sind bekannt?
Worin liegt die Popularität der LASIK-Methode begründet?
Was ist der aktuellste Stand der Technik?
Was kostet die Behandlung? Welche Kosten übernimmt meine Krankenkasse?
Für wen kommt die LASIK-Methode nicht in Frage?
Was bedeutet LASIK?
Welche Fehlsichtigkeiten können korrigiert werden?
Was heisst eigentlich Dioptrien?
Brauche ich nach der Lasik nie wieder eine Brille oder Kontaktlinsen tragen?
Ist die Lasik-Methode wissenschaftlich anerkannt?
Gibt es den "idealen LASIK-Patienten"?
Wie wichtig ist der Einsatz modernster Technologien bei einem Eingriff?
Ist im Rahmen der Voruntersuchung bereits eine Computersimulation der Behandlung möglich?
Welche diagnostischen Maßnahmen sind im Vorfeld notwendig?
Welchen Einfuß hat die Hornhautdicke auf den LASIK-Eingriff?
Was ist vor der Voruntersuchung zu beachten?
Gibt es inzwischen Langzeitstudien zu LASIK?
Welche Risiken sind bekannt?
Worin liegt die Popularität der LASIK-Methode begründet?
Was ist der aktuellste Stand der Technik?
Was kostet die Behandlung? Welche Kosten übernimmt meine Krankenkasse?
Was ist am Operationstag zu beachten?
Wie gestaltet sich der Operationsablauf?
Was ist direkt nach der Operation zu berücksichtigen?
Ist der operative LASIK-Eingriff schmerzhaft?
Treten nach dem Eingriff Schmerzen auf?
Wie lange dauert die Operation?
Können beide Augen an einem Tag operiert werden?
Wie gestaltet sich der Operationsablauf?
Was ist direkt nach der Operation zu berücksichtigen?
Ist der operative LASIK-Eingriff schmerzhaft?
Treten nach dem Eingriff Schmerzen auf?
Wie lange dauert die Operation?
Können beide Augen an einem Tag operiert werden?
Was sollte der Patient nach dem Eingriff unbedingt beachten?
Was ist direkt nach der Operation zu beachten?
Können Komplikationen auftreten, Welche Risiken bestehen?
Wann kann ich wieder Autofahren?
Welches sind die besten Voraussetzungen für einen guten Operationserfolg?
Wie oft werden Nachkontrollen durchgeführt?
Wann darf ich wieder an den Augen reiben?
Wann kann ich wieder Sport treiben?
Arbeitsunfähigkeit?
Was ist direkt nach der Operation zu beachten?
Können Komplikationen auftreten, Welche Risiken bestehen?
Wann kann ich wieder Autofahren?
Welches sind die besten Voraussetzungen für einen guten Operationserfolg?
Wie oft werden Nachkontrollen durchgeführt?
Wann darf ich wieder an den Augen reiben?
Wann kann ich wieder Sport treiben?
Arbeitsunfähigkeit?
Welche Voraussetzungen sollten für eine LASIK-Behandlung erfüllt sein?
Für wen kommt die LASIK-Methode nicht in Frage?
Was bedeutet LASIK?
LASIK (Laser in situ Keratomileusis) ist das modernste Verfahren um Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung zu korrigieren.
Für die Stabilität der Hornhaut ist insbesondere die oberflächliche Gewebsschicht, die sogenannte Bowman´sche Membran, verantwortlich. Sie liegt direkt unter der oberflächlichsten Hornhautschicht - dem Hornhautepithel - und wird bei der Behandlung mit der LASIK-Technik geschont, indem sie vor der Behandlung aus dem Strahlengang geklappt wird.
Welche Fehlsichtigkeiten können korrigiert werden?
Durch die LASIK-Methode können korrigiert werden:
Was heisst eigentlich Dioptrien?
Die Stärke der Brechkraft des Auges wird in Dioptrien (dpt.) gemessen, das heisst, die Stärke mit der die Lichtstrahlen gebündelt werden. Ein normalsichtiges und gesundes Auge hat eine Gesamtdioptrienzahl von circa 65 dpt. Bei Kurzsichtigkeit (Myopie) wird die Abweichung von der normalen Brechkraft mit negativem Dioptrienzahlen angezeigt. Weitsichtigkeit wird mit postivem Zeichen angegeben.
Brauche ich nach der Lasik nie wieder eine Brille oder Kontaktlinsen tragen?
In der Regel kommen die Patienten nach der OP im alltäglichen Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen gut zurecht. Eine Korrektur auf exakt 0,0 Dioptrien ist aber selbst unter optimalen Bedingungen nicht immer gewährleistet. Daher werden eventuell bei nächtlichen Autofahrten oder anderen anspruchsvollen Anforderungen an das Sehvermögen, weiterhin eine Brille oder Linsen nötig sein. Die ab ungefähr dem 45. Lebensjahr einsetzende Alterssichtigkeit (Presbyopie) müssen LASIK-Patienten wie alle anderen Menschen auch mit einer Lesebrille korrigieren.
Ist die Lasik-Methode wissentschaftlich anerkannt?
LASIK wird seit 1990 erfolgreich angewandt. Für die Korrektur von Kurzsichtigkeit und Stabsichtigkeit ist dieses Verfahren durch die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), Heidelberg, gemeinsam mit dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Düsseldorf, wissenschaftlich anerkannt. Darüberhinaus ist das LASIK-Verfahren auch durch die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) freigegeben.
"Ein Verfahren wird als wissenschaftlich anerkannt bezeichnet, wenn die Vor- und Nachteile dieses Verfahrens weitestgehend bekannt sind, der Anwendungsbereich klar umschrieben werden kann und Langzeitergebnisse vorliegen, die Spätkomplikationen unwahrscheinlich erscheinen lassen."
(Definition der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC), der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) und des Berufsverbandes der Augenärzte (BVA)).
Gibt es den "idealen LASIK-Patienten"?
Ja, es gibt ideale LASIK-Patienten. Hierbei handelt es sich um fehlsichtige Menschen, deren Kurzsichtigkeit zwischen -2 und -7 Dioptrien liegt und ein ausgeprägter Leidensdruck durch Kontaklinsen oder Brille vorliegt. Der augengesunde Lasikinteressent hat eine hohe Erwartungshaltung an eine sehr risikoarme Behandlung mit nahezu perfektem Ergebnis. Schwierig wird es für den Arzt, wenn die Erwartungshaltung des Patienten zu hoch ist. Wichtig ist deshalb eine optimale Vorbereitung des Patienten vor der LASIK-Behandlung. Er sollte wissen, welche Ergebnisse realistisch und welche unrealistisch sind. Um diesen Eingriff glaubhaft vertreten zu können, ist eine überdurchschnittliche Qualitätssicherung wichtig.
Wie wichtig ist der Einsatz modernster Technologien bei einem Eingriff?
Die neueste Technologie ist für einen erfolgreichen LASIK-Eingriff extrem wichtig. Für den Hornhautschnitt sollte unbedingt ein hochspezialisiertes Mikrokeratom der neuesten Generation verwendet werden. Regelmäßige Wartungen der eingesetzten Geräte und die neuesten Updates haben einen wesentlichen Einfluß auf das operative Ergebnis. Auch die Ausstattung des Lasers ist entscheidend, denn er muss in der Lage sein, das Ergebnis sicher und wiederholbar durchzuführen.
Das Lasersystem sollte sowohl ein Scanning-Spot-System für die individuelle Hornhautmodellierung wie auch einen aktiven Eye-Tracker besitzen, damit der Eingriff genau auf den Punkt - in den meisten Fällen die Mitte der Pupille - durchgeführt werden kann. Und damit kleinste Bewegungen des Auges während der operativen Behandlung ausgeglichen werden.
Ist im Rahmen der Voruntersuchung bereits eine Computersimulation der Behandlung möglich?
Es besteht die Möglichkeit während der Voruntersuchung mit den gewonnenen Untersuchungsdaten eine Computersimulation Ihrer Laserbehandlung durchzuführen. Wenn anhand dieser Simulation ein Ausschlußkriterium aufgezeigt würde, sollte von einem operativen Eingriff mittels LASIK abgesehen werden.
Welche diagnostischen Maßnahmen sind im Vorfeld notwendig?
Wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen LASIK-Eingriff sind: Stabile Refraktionsverhältnisse (Brillenwerte oder Kontaktlinsenwerte) seit mehr als 2 Jahren? Ausschluß von Kriterien, die ein Risiko für den Eingriff darstellen.
Untersuchungen, wie z. B. die Erfassung der Hornhauttopografie (Hornhautoberfläche) oder die Messung der Hornhautdicke (Pachymetrie) sind unerlässlich. Natürlich sind auch die ganz normalen anatomischen Untersuchungen des Auges ein absolute Voraussetzung. Weiterhin ist die Untersuchung des Dämmerungssehens des Patienten wichtig, um zu verhindern, dass durch den LASIK-Eingriff u.a. eine zu starke Blendempfindlichkeit entsteht. Hierzu wird während der Voruntersuchung der Pupillendurchmesser im Dunkeln gemessen.
Schließlich sollte bei dem Patienten vor dem Eingriff auch eine ausführliche Netzhautuntersuchung in Pupillenweitstellung durchgeführt werden, um gerade bei stark kurzsichtigen Patienten Ausdünnungen oder Lochbildungen der Netzhaut zu erkennen und diese vor einem LASIK-Eingriff behandeln zu können.
Welchen Einfuß hat die Hornhautdicke auf den LASIK-Eingriff?
Während des LASIK-Eingriffes werden mit dem Excimerlaser einige hunderstel Millimeter Gewebe aus dem Innern der Hornhaut verdampft. Je stärker die Fehlsichtigkeit ist, umso mehr Gewebe muß abgetragen werden. Daher ist eine "landkartenartige" Dickenvermessung der Hornhaut (OrbscanTM) im Rahmen der Voruntersuchung unerlässlich. Bei den meisten Patienten ist dies kein Problem, da die Hornhaut eine ausreichende Dicke hat. Ist die Hornhaut jedoch zu dünn, kann entweder nur eine Teilbehandlung stattfinden oder eine alternative Behandlung.
Was ist vor der Voruntersuchung zu beachten?
Falls Sie Kontaktlinsenträger sind, müssen Sie einplanen, sowohl vor der Voruntersuchung als auch vor der Operation zwei Wochen (bei weichen Kontaktlinsen) bzw. drei Wochen (bei harten Kontaktlinsen) konsequent auf das Tragen zu verzichten. Am Tag der Voruntersuchung sollten kein Augen-Makeup aufgetragen werden.
Gibt es inzwischen Langzeitstudien zu LASIK?
Es gibt inzwischen weltweit zahlreiche Publikationen zu LASIK-Eingriffen. Das LASIK-Verfahren wurde seit 1990 bereits weltweit an über 7 Mio. Patienten durchgeführt. Bei der Behandlung mit dem Excimer Laser handelt es sich um ein Verfahren, bei dem bezüglich der Stabilität der Hornhaut Erfahrungen über einen Zeitraum von gut 10 Jahren vorliegen. Aufgrund der genetischen Veranlagung kann jedoch nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, daß nach einem LASIK-Eingriff, wann auch immer, die Kurzsichtigkeit wieder auftritt.
Welche Risiken sind bekannt?
Eine 100-prozentige Erfolgsgarantie gibt es in der Medizin nicht. Bei dem hier beschriebenen Operationsverfahren ist das Risiko ernsthafter Komplikationen jedoch als äußerst gering einzuschätzen und liegt nachweislich unter 1%. Über Ihre persönliche Möglichkeiten und Risiken werden wir Sie in einem Beratungsgespräch nach einer Voruntersuchung aufklären können.
Worin liegt die Popularität der LASIK-Methode begründet?
Es treten nach dem Eingriff in der Regel keine Schmerzen auf. Das Sehvermögen steigt innerhalb der ersten 24 Stunden sehr stark an, so daß man von einem "Aha-Erlebnis" am Tag nach der OP sprechen kann. Inzwischen besteht auch die Möglichkeit der Operation beider Augen an einem Tag.
Was ist der aktuellste Stand der Technik?
Winzige Unterschiede in der Brechkraft des Auges, die nur in einem Sektor des optischen Systems Auge auftreten, können mit einem speziellen Gerät (Aberrrometer) vermessen werden.
So kann anschließend eine indivduell auf Ihr Auge abgestimmte Behandlung erfolgen. Durch den Einsatz dieser modernsten Technologie kann in einigen Fällen die Abtragung der Hornhaut verringert und zusätzlich die Hornhautoberfläche individuell geglättet werden.
Was kostet die Behandlung? Welche Kosten übernimmt meine Krankenkasse?
Der LASIK-Eingriff wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Leider dürfen im Internet nur auf individuelle Anfragen Kostenaufstellungen einer Behandlung gemacht werden. In diesem Preis sind die ausführlichen Voruntersuchungen, die Behandlung, eine eventuell anstehende operative Nachkorrektur und eine zeitlich begrenzte Nachsorge inbegriffen
Gerne können Sie uns hierzu telefonisch unter 0800 - 527 37 67 (= 0800-LASEROP) oder per Email kontaktieren.
Die LASIK-Behandlung zählt zu den operativen Verfahren der Augenheilkunde, die nach den Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen vom 10.12.1999 nicht zu Lasten der gesetzlichen oder privaten Krankenkassen gehen dürfen.
Lesen Sie hierzu den Originaltext der Richtlinien als pdf-Datei
Allerdings übernehmen einige private Krankenkassen anteilig die Kosten.
Was ist am Operationstag zu beachten?
Wie gestaltet sich der Operationsablauf?
Der Lasik Eingriff wird wie folgt durchgeführt:
Hornhautpräparation:
Nach Betäubung des Auges durch Tropfen wird ein dünnes Scheibchen der obersten Hornhautschicht mit einem speziellen Präzsionshobel geschnitten. Die obere Hornhautschicht wird wie ein Buchdeckel geöffnet und über ein Scharnier aufgeklappt.
Der Laser wird eingesetzt:
Der Laser verdampft nun computergesteuert je nach Grad der Fehlsichtigkeit einige Hundertstel Millimeter Gewebe aus dem Inneren der Hornhaut.
Wundverschluß:
Anschließend wird das dünne Hornhautscheibchen wieder zurückgelegt, zentriert und liegt wie eine Art körpereigenes Pflaster über der Wunde. Ein Vernähen der glatten Schnittflächen ist nicht erforderlich, da der dünne Hornhautdeckel spontan haftet.
Der Vorteil für den Patienten ist, dass die oberflächliche Hornhautschichten bei der LASIK-Methode nicht abgetragen werden. Dadurch sind im Gegensatz zur PRK die auftretenden Schmerzen sehr viel geringer, die Verbesserung der Sehkraft tritt schneller ein und Narbenbildungen sind extrem selten.
Was ist direkt nach der Operation zu berücksichtigen?
Ist der operative LASIK-Eingriff schmerzhaft?
Durch Augentropfen wird das zu operierende Auge betäubt. Den Eingriff selbst erleben Sie höchstens als leichten, kurzen Druck - jedoch völlig schmerzfrei.
Treten nach dem Eingriff Schmerzen auf?
Der LASIK-Patient wird nach dem Eingriff über einen Zeitraum von etwa vier Stunden ein leichtes Fremdkörpergefühl und vrmehrtem Tränenfluß im Auge haben. In der Regel wird der Patient bereits am nächsten Tag so gut sehen, dass er seine Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr benötigt.
Wie lange dauert die Operation?
Der Eingriff pro Auge selbst dauert nur ein paar Minuten und wird ambulant nur mit Tropfbetäubung durchgeführt. Planen Sie aber genügend Zeit für die Vor- und Nachbereitungen mit ein. Am Operationstag sollten Sie bitte eine Begleitperson mitbringen.
Können beide Augen an einem Tag operiert werden?
In den USA hat sich die LASIK-Operation beider Augen an einem Tag durchgesetzt. Auch wir bieten diese Möglichkeit unseren Patienten an, die auch in einem Großteil von den Patienten angenommen wird. Seit September 2000 wird entsprechend der Richtlinien der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) auch in Deutschland die beidseitige, gleichzeitige LASIK-Operation nicht mehr als ungerechtfertigt angesehen.
Was sollte der Patient nach dem Eingriff unbedingt beachten?
Er sollte keinesfalls für drei Wochen am Auge reiben, denn dadurch könnte es zu einer Infektion oder zu einer Verschiebung des LASIK-Flaps (Hornhautdeckels) kommen. Die mitgegebenen Augentropfen sollten regelmäßig nach Anordnung angewandt werden, um einer Infektion vorzubeugen. Ebenso sollten die Termine für die Nachuntersuchungen eingehalten werden.
Bitte achten Sie in den ersten Monaten nach der Operation auf einen ausreichenden Sonnenschutz. Wir raten vom Besuch von Solarien in den ersten vier Wochen nach der Behandlung ab. Weiterhin sollten in den ersten vier Wochen nach LASIK-Operation kein Schwimmbad- oder Saunabesuch erfolgen.
Normale sportliche Aktivitäten wie Joggen oder Fitnesstraining sind problemlos nach einer Woche wieder möglich. Auf Ballsportarten sollten in den ersten vier Wochen verzichtet werden.
Was ist direkt nach der Operation zu beachten?
Können Komplikationen auftreten, Welche Risiken bestehen?
Das Risiko einer schweren Komplikation liegt nachweislich unter 1%. Das operative Verfahren ist somit als sehr sicher einzustufen. Eine 100 % Erfolgsgarantie kann es, wie auch in der übrigen Medizin, nicht geben. Über Ihr individuelles Risiko informieren wir Sie gerne im Rahmen einer Voruntersuchung.
Trotzdem kann es in seltenen Fällen unter anderem zu den folgenden Komplikationen kommen:
Wann kann ich wieder Autofahren?
Die Teilnahme am Straßenverkehr ist erst dann wieder möglich, wenn sich ein ausreichendes Sehvermögen gebildet hat. Dies ist in der Regel nach zwei bis drei Tagen nach erfolgter LASIK-Operation wieder der Fall. Sechs Wochen nach dem Eingriff, nach Stabilisierung des Sehvermögens erhalten Sie von uns eine Bescheinigung zur Vorlage beim Straßenverkehrsamt.
Welches sind die besten Voraussetzungen für einen guten Operationserfolg?
Ein hohes Maß an Professionalität und Präzision, das durch die langjährige Erfahrung der an unserer Augenklinik behandelnden Ärzte gesichert ist, verringern das Risiko. Ebenso sollten die Voruntersuchungen und ein anschließender LASIK-Eingriff nur unter Zuhilfenahme modernster Technologien durchgeführt werden. Aber auch die Beachtung und genaue Durchführung der postoperativen Behandlungshinweise durch den operierten Patienten sind von entscheidener Voraussetzung für einen guten Operationserfolg.
Wie oft werden Nachkontrollen durchgeführt?
Die erste Nachuntersuchung erfolgt am Tag nach dem LASIK-Eingriff. Weitere Untersuchungen werden in der Regel nach 7-10 Tagen , 4-6 Wochen durchgeführt.
Wann darf ich wieder an den Augen reiben?
Reiben Sie bitte drei Wochen lang nicht Ihre Augen, um ein Verschieben des Hornhautdeckels zu vermeiden. Zum Schutz für die Nacht erhalten Sie von uns für die ersten fünf Nächte durchsichtige Plastikklappen.
Wann kann ich wieder Sport treiben?
In der Regel können Sie bereits nach einer Woche nach dem Eingriff wieder Sport (z.B. Fitneßtraining oder Joggen) treiben. Schwimmen, Sauna und Solarium sollten Sie für vier Wochen meiden. Sämtliche Ballsportarten sind problemlos nach vier Wochen wieder möglich. Für besondere Sportarten sprechen Sie bitte während der Voruntersuchung an.
Arbeitsunfähigkeit?
Nach einer Entscheidung des Arbeitsgerichts Frankfurt vom 23. 5. 2000 stellt die durch LASIK-Behandlung verursachte gesundheitliche Beeinträchtigung keine Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Paragraphen 3, Absatz 1, Lohnfortzahlungsgesetz dar. Daher empfehlen wir zwei bis drei Tage arbeitsfreie Zeit nach einem Eingriff einzuplanen. In der Regel sind die Patienten schon 1 - 2 Tage nach LASIK und 4 - 6 Tage nach PRK wieder arbeitsfähig.
Falls an dieser Stelle eine Ihrer Fragen offen geblieben ist, können Sie gerne an einem unserer unverbindlichen Informationsabende teilnehmen oder uns per e-Mail erreichen.
- Mindestalter 20 Jahre
- seit zwei Jahren stabile Fehlsichtigkeit
- hoher Leidensdruck durch Kontaktlinse oder Brille
- kein grauer-, grüner Star und keine Netzhautablösung.
- keine rheumatische Erkrankung, kein Diabetes
- Eine Behandlung während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte nicht erfolgen
- Falls Sie Kontaktlinsenträger sind, müssen Sie einplanen, sowohl vor der Voruntersuchung als auch vor der Operation zwei Wochen (bei weichen Kontaktlinsen) bzw. drei Wochen (bei harten Kontaktlinsen) konsequent auf das Tragen zu verzichten.
- Pollen-Allergiker sollten eine beschwerdefreie Jahreszeit auswählen
Für wen kommt die LASIK-Methode nicht in Frage?
- Erwachsene unter 20 Jahren, da hier in der Regel das Wachstum des Auges noch nicht abgeschlossen ist.
- Fehlsichtigkeiten, die sich innerhalb der letzten zwei Jahre noch deutlich verändert haben.
- Patienten mit rheumatischen Erkrankungen oder Diabetes.
- Patienten mit fortschreitenden Hornhauterkrankungen.
- Patienten mit zu hoher Erwartungshaltung
- Von einer Behandlung während der Schwangerschaft und Stillzeit ist abzuraten.
- Pollen-Allergiker sollten eine beschwerdefreie Jahreszeit auswählen
- weite Pupillen in der Dämmerung oder in der Nacht. Wird trotzdem eine Behandlungdurchgeführt, kann es nach dem LASIK-Eingriff zu Blendungserscheinungen kommen (Pupillometer).
- zu dünne Hornhaut: Häufigster Grund für die Ablehnung eines Eingriffes in unserem Augen-Laserzentrum (Orbscan)
Was bedeutet LASIK?
LASIK (Laser in situ Keratomileusis) ist das modernste Verfahren um Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung zu korrigieren.
Für die Stabilität der Hornhaut ist insbesondere die oberflächliche Gewebsschicht, die sogenannte Bowman´sche Membran, verantwortlich. Sie liegt direkt unter der oberflächlichsten Hornhautschicht - dem Hornhautepithel - und wird bei der Behandlung mit der LASIK-Technik geschont, indem sie vor der Behandlung aus dem Strahlengang geklappt wird.
Welche Fehlsichtigkeiten können korrigiert werden?
Durch die LASIK-Methode können korrigiert werden:
- Kurzsichtigkeit bis -10 dpt.
- Weitsichtigkeit bis +3 dpt.
- Hornhautverkrümmung bis +/-4 dpt.
Was heisst eigentlich Dioptrien?
Die Stärke der Brechkraft des Auges wird in Dioptrien (dpt.) gemessen, das heisst, die Stärke mit der die Lichtstrahlen gebündelt werden. Ein normalsichtiges und gesundes Auge hat eine Gesamtdioptrienzahl von circa 65 dpt. Bei Kurzsichtigkeit (Myopie) wird die Abweichung von der normalen Brechkraft mit negativem Dioptrienzahlen angezeigt. Weitsichtigkeit wird mit postivem Zeichen angegeben.
Brauche ich nach der Lasik nie wieder eine Brille oder Kontaktlinsen tragen?
In der Regel kommen die Patienten nach der OP im alltäglichen Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen gut zurecht. Eine Korrektur auf exakt 0,0 Dioptrien ist aber selbst unter optimalen Bedingungen nicht immer gewährleistet. Daher werden eventuell bei nächtlichen Autofahrten oder anderen anspruchsvollen Anforderungen an das Sehvermögen, weiterhin eine Brille oder Linsen nötig sein. Die ab ungefähr dem 45. Lebensjahr einsetzende Alterssichtigkeit (Presbyopie) müssen LASIK-Patienten wie alle anderen Menschen auch mit einer Lesebrille korrigieren.
Ist die Lasik-Methode wissentschaftlich anerkannt?
LASIK wird seit 1990 erfolgreich angewandt. Für die Korrektur von Kurzsichtigkeit und Stabsichtigkeit ist dieses Verfahren durch die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), Heidelberg, gemeinsam mit dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Düsseldorf, wissenschaftlich anerkannt. Darüberhinaus ist das LASIK-Verfahren auch durch die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) freigegeben.
"Ein Verfahren wird als wissenschaftlich anerkannt bezeichnet, wenn die Vor- und Nachteile dieses Verfahrens weitestgehend bekannt sind, der Anwendungsbereich klar umschrieben werden kann und Langzeitergebnisse vorliegen, die Spätkomplikationen unwahrscheinlich erscheinen lassen."
(Definition der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC), der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) und des Berufsverbandes der Augenärzte (BVA)).
Gibt es den "idealen LASIK-Patienten"?
Ja, es gibt ideale LASIK-Patienten. Hierbei handelt es sich um fehlsichtige Menschen, deren Kurzsichtigkeit zwischen -2 und -7 Dioptrien liegt und ein ausgeprägter Leidensdruck durch Kontaklinsen oder Brille vorliegt. Der augengesunde Lasikinteressent hat eine hohe Erwartungshaltung an eine sehr risikoarme Behandlung mit nahezu perfektem Ergebnis. Schwierig wird es für den Arzt, wenn die Erwartungshaltung des Patienten zu hoch ist. Wichtig ist deshalb eine optimale Vorbereitung des Patienten vor der LASIK-Behandlung. Er sollte wissen, welche Ergebnisse realistisch und welche unrealistisch sind. Um diesen Eingriff glaubhaft vertreten zu können, ist eine überdurchschnittliche Qualitätssicherung wichtig.
Wie wichtig ist der Einsatz modernster Technologien bei einem Eingriff?
Die neueste Technologie ist für einen erfolgreichen LASIK-Eingriff extrem wichtig. Für den Hornhautschnitt sollte unbedingt ein hochspezialisiertes Mikrokeratom der neuesten Generation verwendet werden. Regelmäßige Wartungen der eingesetzten Geräte und die neuesten Updates haben einen wesentlichen Einfluß auf das operative Ergebnis. Auch die Ausstattung des Lasers ist entscheidend, denn er muss in der Lage sein, das Ergebnis sicher und wiederholbar durchzuführen.
Das Lasersystem sollte sowohl ein Scanning-Spot-System für die individuelle Hornhautmodellierung wie auch einen aktiven Eye-Tracker besitzen, damit der Eingriff genau auf den Punkt - in den meisten Fällen die Mitte der Pupille - durchgeführt werden kann. Und damit kleinste Bewegungen des Auges während der operativen Behandlung ausgeglichen werden.
Ist im Rahmen der Voruntersuchung bereits eine Computersimulation der Behandlung möglich?
Es besteht die Möglichkeit während der Voruntersuchung mit den gewonnenen Untersuchungsdaten eine Computersimulation Ihrer Laserbehandlung durchzuführen. Wenn anhand dieser Simulation ein Ausschlußkriterium aufgezeigt würde, sollte von einem operativen Eingriff mittels LASIK abgesehen werden.
Welche diagnostischen Maßnahmen sind im Vorfeld notwendig?
Wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen LASIK-Eingriff sind: Stabile Refraktionsverhältnisse (Brillenwerte oder Kontaktlinsenwerte) seit mehr als 2 Jahren? Ausschluß von Kriterien, die ein Risiko für den Eingriff darstellen.
Untersuchungen, wie z. B. die Erfassung der Hornhauttopografie (Hornhautoberfläche) oder die Messung der Hornhautdicke (Pachymetrie) sind unerlässlich. Natürlich sind auch die ganz normalen anatomischen Untersuchungen des Auges ein absolute Voraussetzung. Weiterhin ist die Untersuchung des Dämmerungssehens des Patienten wichtig, um zu verhindern, dass durch den LASIK-Eingriff u.a. eine zu starke Blendempfindlichkeit entsteht. Hierzu wird während der Voruntersuchung der Pupillendurchmesser im Dunkeln gemessen.
Schließlich sollte bei dem Patienten vor dem Eingriff auch eine ausführliche Netzhautuntersuchung in Pupillenweitstellung durchgeführt werden, um gerade bei stark kurzsichtigen Patienten Ausdünnungen oder Lochbildungen der Netzhaut zu erkennen und diese vor einem LASIK-Eingriff behandeln zu können.
Welchen Einfuß hat die Hornhautdicke auf den LASIK-Eingriff?
Während des LASIK-Eingriffes werden mit dem Excimerlaser einige hunderstel Millimeter Gewebe aus dem Innern der Hornhaut verdampft. Je stärker die Fehlsichtigkeit ist, umso mehr Gewebe muß abgetragen werden. Daher ist eine "landkartenartige" Dickenvermessung der Hornhaut (OrbscanTM) im Rahmen der Voruntersuchung unerlässlich. Bei den meisten Patienten ist dies kein Problem, da die Hornhaut eine ausreichende Dicke hat. Ist die Hornhaut jedoch zu dünn, kann entweder nur eine Teilbehandlung stattfinden oder eine alternative Behandlung.
Was ist vor der Voruntersuchung zu beachten?
Falls Sie Kontaktlinsenträger sind, müssen Sie einplanen, sowohl vor der Voruntersuchung als auch vor der Operation zwei Wochen (bei weichen Kontaktlinsen) bzw. drei Wochen (bei harten Kontaktlinsen) konsequent auf das Tragen zu verzichten. Am Tag der Voruntersuchung sollten kein Augen-Makeup aufgetragen werden.
Gibt es inzwischen Langzeitstudien zu LASIK?
Es gibt inzwischen weltweit zahlreiche Publikationen zu LASIK-Eingriffen. Das LASIK-Verfahren wurde seit 1990 bereits weltweit an über 7 Mio. Patienten durchgeführt. Bei der Behandlung mit dem Excimer Laser handelt es sich um ein Verfahren, bei dem bezüglich der Stabilität der Hornhaut Erfahrungen über einen Zeitraum von gut 10 Jahren vorliegen. Aufgrund der genetischen Veranlagung kann jedoch nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, daß nach einem LASIK-Eingriff, wann auch immer, die Kurzsichtigkeit wieder auftritt.
Welche Risiken sind bekannt?
Eine 100-prozentige Erfolgsgarantie gibt es in der Medizin nicht. Bei dem hier beschriebenen Operationsverfahren ist das Risiko ernsthafter Komplikationen jedoch als äußerst gering einzuschätzen und liegt nachweislich unter 1%. Über Ihre persönliche Möglichkeiten und Risiken werden wir Sie in einem Beratungsgespräch nach einer Voruntersuchung aufklären können.
Worin liegt die Popularität der LASIK-Methode begründet?
Es treten nach dem Eingriff in der Regel keine Schmerzen auf. Das Sehvermögen steigt innerhalb der ersten 24 Stunden sehr stark an, so daß man von einem "Aha-Erlebnis" am Tag nach der OP sprechen kann. Inzwischen besteht auch die Möglichkeit der Operation beider Augen an einem Tag.
Was ist der aktuellste Stand der Technik?
Winzige Unterschiede in der Brechkraft des Auges, die nur in einem Sektor des optischen Systems Auge auftreten, können mit einem speziellen Gerät (Aberrrometer) vermessen werden.
So kann anschließend eine indivduell auf Ihr Auge abgestimmte Behandlung erfolgen. Durch den Einsatz dieser modernsten Technologie kann in einigen Fällen die Abtragung der Hornhaut verringert und zusätzlich die Hornhautoberfläche individuell geglättet werden.
Was kostet die Behandlung? Welche Kosten übernimmt meine Krankenkasse?
Der LASIK-Eingriff wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Leider dürfen im Internet nur auf individuelle Anfragen Kostenaufstellungen einer Behandlung gemacht werden. In diesem Preis sind die ausführlichen Voruntersuchungen, die Behandlung, eine eventuell anstehende operative Nachkorrektur und eine zeitlich begrenzte Nachsorge inbegriffen
Gerne können Sie uns hierzu telefonisch unter 0800 - 527 37 67 (= 0800-LASEROP) oder per Email kontaktieren.
Die LASIK-Behandlung zählt zu den operativen Verfahren der Augenheilkunde, die nach den Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen vom 10.12.1999 nicht zu Lasten der gesetzlichen oder privaten Krankenkassen gehen dürfen.
Lesen Sie hierzu den Originaltext der Richtlinien als pdf-Datei
Allerdings übernehmen einige private Krankenkassen anteilig die Kosten.
Was ist am Operationstag zu beachten?
- Bitte waschen Sie gründlich das Gesicht und entfernen Sie sorgfältig Ihr Make-up und
- tragen Sie bequeme Kleidung.
- Außerdem sollten am Operationstag des Eingriffs kein Parfum oder Rasierwasser angewandt werden, da Alkohol und Formaldehyde die Energie des Laserstrahls schwächen können.
- Sie können vor dem LASIK-Eingriff ganz normal essen und trinken.
- Bringen Sie nach Möglichkeit eine Begleitperson mit.
- Sie erhalten eine halbe Stunde vor dem Eingriff auf Wunsch eine Beruhigungstablette.
- Bitte teilen Sie uns vor der Operation mit, falls Sie aktuell Beschwerden mit den Augen haben sollten (Schmerzen, Rötung etc.), da dann die Operation evtl. verschoben werden muß.
Wie gestaltet sich der Operationsablauf?
Der Lasik Eingriff wird wie folgt durchgeführt:
Hornhautpräparation:
Nach Betäubung des Auges durch Tropfen wird ein dünnes Scheibchen der obersten Hornhautschicht mit einem speziellen Präzsionshobel geschnitten. Die obere Hornhautschicht wird wie ein Buchdeckel geöffnet und über ein Scharnier aufgeklappt.
Der Laser wird eingesetzt:
Der Laser verdampft nun computergesteuert je nach Grad der Fehlsichtigkeit einige Hundertstel Millimeter Gewebe aus dem Inneren der Hornhaut.
Wundverschluß:
Anschließend wird das dünne Hornhautscheibchen wieder zurückgelegt, zentriert und liegt wie eine Art körpereigenes Pflaster über der Wunde. Ein Vernähen der glatten Schnittflächen ist nicht erforderlich, da der dünne Hornhautdeckel spontan haftet.
Der Vorteil für den Patienten ist, dass die oberflächliche Hornhautschichten bei der LASIK-Methode nicht abgetragen werden. Dadurch sind im Gegensatz zur PRK die auftretenden Schmerzen sehr viel geringer, die Verbesserung der Sehkraft tritt schneller ein und Narbenbildungen sind extrem selten.
Was ist direkt nach der Operation zu berücksichtigen?
- Kneifen sie die Lider nicht zusammen und reiben Sie nicht am Auge.
- Belassen Sie den durchsichtigen Verband bis zum nächsten Morgen vor dem Auge.
- Die Sehschärfe erholt sich nach dem Eingriff in der Regel sehr rasch. Bereits kurze Zeit nach dem Eingriff ist das Sehvermögen bereits deutlich klarer als vor der Operation.
- Sie erhalten nach dem Eingriff zwei verschiedene Fläschchen Augentropfen: Diese sollten Sie je nach aktuellen Schema anwenden.
- In den ersten Stunden und Tagen nach der LASIK-Operation kann es zu einem Fremkörpergefühl und Tränen des Auges kommen. Diese Beschwerden klingen rasch wieder ab.
Ist der operative LASIK-Eingriff schmerzhaft?
Durch Augentropfen wird das zu operierende Auge betäubt. Den Eingriff selbst erleben Sie höchstens als leichten, kurzen Druck - jedoch völlig schmerzfrei.
Treten nach dem Eingriff Schmerzen auf?
Der LASIK-Patient wird nach dem Eingriff über einen Zeitraum von etwa vier Stunden ein leichtes Fremdkörpergefühl und vrmehrtem Tränenfluß im Auge haben. In der Regel wird der Patient bereits am nächsten Tag so gut sehen, dass er seine Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr benötigt.
Wie lange dauert die Operation?
Der Eingriff pro Auge selbst dauert nur ein paar Minuten und wird ambulant nur mit Tropfbetäubung durchgeführt. Planen Sie aber genügend Zeit für die Vor- und Nachbereitungen mit ein. Am Operationstag sollten Sie bitte eine Begleitperson mitbringen.
Können beide Augen an einem Tag operiert werden?
In den USA hat sich die LASIK-Operation beider Augen an einem Tag durchgesetzt. Auch wir bieten diese Möglichkeit unseren Patienten an, die auch in einem Großteil von den Patienten angenommen wird. Seit September 2000 wird entsprechend der Richtlinien der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) auch in Deutschland die beidseitige, gleichzeitige LASIK-Operation nicht mehr als ungerechtfertigt angesehen.
Was sollte der Patient nach dem Eingriff unbedingt beachten?
Er sollte keinesfalls für drei Wochen am Auge reiben, denn dadurch könnte es zu einer Infektion oder zu einer Verschiebung des LASIK-Flaps (Hornhautdeckels) kommen. Die mitgegebenen Augentropfen sollten regelmäßig nach Anordnung angewandt werden, um einer Infektion vorzubeugen. Ebenso sollten die Termine für die Nachuntersuchungen eingehalten werden.
Bitte achten Sie in den ersten Monaten nach der Operation auf einen ausreichenden Sonnenschutz. Wir raten vom Besuch von Solarien in den ersten vier Wochen nach der Behandlung ab. Weiterhin sollten in den ersten vier Wochen nach LASIK-Operation kein Schwimmbad- oder Saunabesuch erfolgen.
Normale sportliche Aktivitäten wie Joggen oder Fitnesstraining sind problemlos nach einer Woche wieder möglich. Auf Ballsportarten sollten in den ersten vier Wochen verzichtet werden.
Was ist direkt nach der Operation zu beachten?
- Belassen Sie den durchsichtigen Verband bis zum nächsten Morgen vor dem Auge.
- Sie erhalten nach dem Eingriff zwei verschiedene Fläschchen Augentropfen: Diese sollten Sie je nach aktueller Empfehlung anwenden.
- Tränenersatzmittel sind manchmal bis zu 6 Monaten nach der LASIK erforderlich.
- In den ersten Stunden nach der LASIK sind ein leichtes Fremdkörpergefühl, Kratzen, Brennen und Tränen sowie verschwommenes Sehen normal.
- Für den Heilungserfolg ist es empfehlenswert beide Augen für mindestens fünf Stunden geschlossen zu halten.
Können Komplikationen auftreten, Welche Risiken bestehen?
Das Risiko einer schweren Komplikation liegt nachweislich unter 1%. Das operative Verfahren ist somit als sehr sicher einzustufen. Eine 100 % Erfolgsgarantie kann es, wie auch in der übrigen Medizin, nicht geben. Über Ihr individuelles Risiko informieren wir Sie gerne im Rahmen einer Voruntersuchung.
Trotzdem kann es in seltenen Fällen unter anderem zu den folgenden Komplikationen kommen:
- Die Hornhaut kann sich trotz vorbeugender Gabe von antibiotika- und kortisonhaltigen Augentropfen entzünden. Daher ist es unerläßlich nach dem Eingriff die empfohlenen Augentropfen regelmäßig anzuwenden und die Nachuntersuchungstermine konsequent einzuhalten.
- Bei der LASIK-Behandlung kann es in sehr seltenen Fällen zu einer Verschiebung der Behandlungszone (Dezentrierung) kommen. Unter Umständen führt dies zu einer vermehrten Blendempfindlichkeit und zur Wahrnehmung von Doppelkonturen.
- Nach einer LASIK-Behandlung treten Hornhauttrübungen (Haze) im Gegensatz zur PRK extrem selten auf.
- In den ersten Tagen und Wochen kann eine vermehrte Blendempfindlichkeit vorkommen. In seltenen Fällen kann es in der Dunkelheit oder Dämmerung, wenn die Pupille weit wird, zu einer bleibenden, vermehrten Blendung und verschlechtertem Kontrastsehen kommen.
- Während der LASIK-Operation kann es in extrem seltenen Fällen vorkommen, daß der Hornhautdeckel nicht vollständig oder ohne Scharnier geschnitten wird. Dies kann unter Umständen ein Abbruch der Operation bedingen. Nach einer ausreichenden Abheilungsphase kann eventuell ein erneuter Eingriff durchgeführt werden.
- Bei allen operativen Behandlungen kann es in wenigen Fällen zu Über-, Unter- und Fehlkorrekturen kommen, so dass in einem zweiten Eingriff eine Nachbesserung mit dem Laser erfolgen kann. Nach Stabilisierung der endgültigen Sehschärfe kann dieser Zweiteingriff frühestens nach drei Monaten durchgeführt werden. Alternativ kann aber auch weiterhin eine schwache Brille oder Kontaktlinsen getragen werden. In seltensten Fällen kann es zu einer Verschlechterung der Sehschärfe kommen.
- In extrem seltenen Fällen kann eine zu starke Schwächung der Hornhaut mit Vorwölbung derselben (Keratektasie) oder auch eine Infektion mit Narbenbildung auftreten. In Ausnahmefällen kann zur Behandlung dieser Komplikation eine Hornhautverpflanzung (Keratoplastik) erforderlich werden.
- Zellen von der oberen Schutzschicht der Hornhaut (Epithel) können in weniger als 1% durch den Schnitt unter den Hornhautdeckel (Flap) einwachsen und sowohl das Sehvermögen als auch den Heilverlauf beeinträchtigen. Diese müssen eventuell. durch eine weitere Operation entfernt werden: Nach vorsichtigem Anheben des Flaps werden diese Zellen entfernt, anschließend wird der dünne Hornhautdeckel wieder in seine Position gebracht.
Wann kann ich wieder Autofahren?
Die Teilnahme am Straßenverkehr ist erst dann wieder möglich, wenn sich ein ausreichendes Sehvermögen gebildet hat. Dies ist in der Regel nach zwei bis drei Tagen nach erfolgter LASIK-Operation wieder der Fall. Sechs Wochen nach dem Eingriff, nach Stabilisierung des Sehvermögens erhalten Sie von uns eine Bescheinigung zur Vorlage beim Straßenverkehrsamt.
Welches sind die besten Voraussetzungen für einen guten Operationserfolg?
Ein hohes Maß an Professionalität und Präzision, das durch die langjährige Erfahrung der an unserer Augenklinik behandelnden Ärzte gesichert ist, verringern das Risiko. Ebenso sollten die Voruntersuchungen und ein anschließender LASIK-Eingriff nur unter Zuhilfenahme modernster Technologien durchgeführt werden. Aber auch die Beachtung und genaue Durchführung der postoperativen Behandlungshinweise durch den operierten Patienten sind von entscheidener Voraussetzung für einen guten Operationserfolg.
Wie oft werden Nachkontrollen durchgeführt?
Die erste Nachuntersuchung erfolgt am Tag nach dem LASIK-Eingriff. Weitere Untersuchungen werden in der Regel nach 7-10 Tagen , 4-6 Wochen durchgeführt.
Wann darf ich wieder an den Augen reiben?
Reiben Sie bitte drei Wochen lang nicht Ihre Augen, um ein Verschieben des Hornhautdeckels zu vermeiden. Zum Schutz für die Nacht erhalten Sie von uns für die ersten fünf Nächte durchsichtige Plastikklappen.
Wann kann ich wieder Sport treiben?
In der Regel können Sie bereits nach einer Woche nach dem Eingriff wieder Sport (z.B. Fitneßtraining oder Joggen) treiben. Schwimmen, Sauna und Solarium sollten Sie für vier Wochen meiden. Sämtliche Ballsportarten sind problemlos nach vier Wochen wieder möglich. Für besondere Sportarten sprechen Sie bitte während der Voruntersuchung an.
Arbeitsunfähigkeit?
Nach einer Entscheidung des Arbeitsgerichts Frankfurt vom 23. 5. 2000 stellt die durch LASIK-Behandlung verursachte gesundheitliche Beeinträchtigung keine Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Paragraphen 3, Absatz 1, Lohnfortzahlungsgesetz dar. Daher empfehlen wir zwei bis drei Tage arbeitsfreie Zeit nach einem Eingriff einzuplanen. In der Regel sind die Patienten schon 1 - 2 Tage nach LASIK und 4 - 6 Tage nach PRK wieder arbeitsfähig.
Falls an dieser Stelle eine Ihrer Fragen offen geblieben ist, können Sie gerne an einem unserer unverbindlichen Informationsabende teilnehmen oder uns per e-Mail erreichen.


